Montag, 20.11.2017 01:16 Uhr

Wolfsburg im Glück

Verantwortlicher Autor: Peter Müller Wolfsburg, 26.05.2017, 10:16 Uhr
Presse-Ressort von: Peter Müller Bericht 4749x gelesen

Wolfsburg [ENA] Im ersten Relegationsspiel stehen sich der VfL Wolfsburg und Eintracht Braunschweig der 16. der Bundesligatabelle und der 3. der Zweitligatabellen in der ausverkauften Volkswagen- Arena in Wolfsburg gegenüber. Am kommenden Montag kommt es in Braunschweig zum fälligen entscheidenden Rückspiel. Die Favoritenrolle dürfte an die Wolfsburger gehen, denn es war schon überraschend das Braunschweig um den Aufstieg kämpft.

Die Favoritenrolle dürfte klar an die Wolfsburger gehen, denn es war schon eine Überraschung das die VW-Städter in die Relegationsspiele gehen mussten. Chancenlos sind die Braunschweiger jedoch nicht. Wie zu erwarten war starteten die Hausherren sehr offensiv und setzten die Gäste gleich mächtig unter Druck. Bereits in der dritten Minute verpasste Luiz Gustavo nur knapp eine Freistoß am langen Pfosten und verpasste nur knapp die frühe Führung. Aber die Braunschweiger ließen sich nicht in der Deckung festnageln und kamen nur zwei Minuten später ebenfalls nach einem Freistoß zur ersten zaghaften Möglichkeit aber Torhüter Casteels wurde im Fünfmeterraum beendet und es ging mit Freist0ß für Wolfsburg weiter.

Immerhin war schon mal ein bisschen Aufregung im Stadion. In beiden Strafräumen kam es nur zu gefährlichen Aktionen wenn Freistöße im Spiel waren aber wirkliche Torgefahr ging auch davon nicht aus weil die Torhüter Casteels und Fejzic aufmerksam waren und heikle Szenen im Keim erstickten. In der 35. Minute ist es passiert , Mario Gomez verwandelte einen Handelfmeter traumhaft sicher zur 1:0 Führung für Wolfsburg, nachdem Valsvik den Ball an die Hand bekam aber zuvor war auch Gomez mit der Hand am Ball. Der Handelfmeter war glücklich und eigentlich ungerechtfertigt für die Hausherren aber damit müssen die Braunschweiger leben.

Ohne Nachspielzeit pfeift Schiedsrichter Stegemann nach 45 Minuten zur Halbzeit. Die Führung für Wolfsburg muss man schon als glücklich bezeichnen. In der 49. Minute kamen die Gastgeber zu einem schnellen Konterangriff und Malli hatte das 2:0 auf dem Fuß, er traf aber nur das Außennetz. Nach einer Stunde nimmt Lieberknecht bei den Braunschweigern einen Doppelwechsel vor, für Moll kommt Schönfeld und für Nyman kommt Kumbela, der für mindestens einen Torerfolg sorgen soll. Kumbela war noch keine zehn Minuten auf dem Platz und musste schon am Oberschenkel behandelt werden , er konnte aber nach kurzer Behandlung weiterspielen. In der 72. Minute war für Kumbela endgültig Schluss und Zuck durfte dann ran.

Wolfsburgs Kapitän Luiz Gustavo versteht die Welt nicht mehr weil Stegemann nahezu alle Aktionen von ihm abpfeift. Schönfeld wurde von Trainer Lieberknecht ins Sturmzentrum beordert um mit seiner Wucht noch den Ausgleich zu erzwingen, aber Wolfsburg macht weiter Druck um den Gegner nicht gefährlich werden zu lassen. In der Nachspielzeit ließ mReichel noch einen Schuss vom Stapel und fand in Casteels seinen Meister. Die dreiminütige Nachspielzeit verlief ohne Torerfolg und damit kann Wolfsburg durch den umstrittenen Torerfolg das Hinspiel gewinnen.

Für Braunschweig ist der Aufstieg noch nicht vom Tisch man muss aber aufpassen das man im Rückspiel am Montag im eigenen Stadion kein Gegentor kassiert, ansonsten könnte Wolfsburg weiterhin Bundesligist bleiben.

VfL Wolfsburg gegen Eintracht Braunschweig 1:0 (1:0)

Wolfsburg: Casteels, Träsch, Knoche, Wollscheid, Gerhardt, Guilavogui (72.Arnold), Luiz Gustavo, Didavi (83.Dejagah), Malli, Ntep (46.Vierinha), Gomez. Trainer: Andries Jonker. Braunschweig: Fejzic, Sauer, Decarli, Valsvik, Reichel, Omladic, Moll (60.Schönfeld), Boland, Hochscheidt, Hernandez, Nyman (60.Kumbela) (72.Zuck). Trainer: Torsten Lieberknecht. Zuschauer: 30000 in der ausverkauften Volkswagen-Arena in Wolfsburg Schiedsrichter: Sascha Stegemann aus Niederkassel. Tore: 1:0 (35.) Gomez (Handelfmeter) Gelbe Karten: Guilavogui (52.), Gustavo (87.) - Reichel (13.), Valsvik (33.), Sauer (42.)

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