Mittwoch, 21.08.2019 11:00 Uhr

Union Berlin ist Bundesligist.

Verantwortlicher Autor: Peter Müller Berlin, 27.05.2019, 23:31 Uhr
Presse-Ressort von: Peter Müller Bericht 4953x gelesen

Berlin [ENA] Union Berlin hat sich im ersten Relegationsspiel in Stuttgart gegen den Tabellen 16. der Fußball Bundesliga mit einem 2:2 durch die zwei erzielten Auswärtstore eine gute Ausgangslage heraus gespielt und wären mit einem Sieg im Heimspiel, einem 0:0 und einem 1:1 Bundesligist und die Stuttgarter Zweitligist. Bei einem 3:3 oder höherem Unentschieden würden die Stuttgarter Erstligist und Union Zweitligist bleiben.

Mit dem Publikum im Rücken mit immerhin 22012 Union Fans sind die Berliner in der Favoritenrolle. Beim VfB Stuttgart sitzt Mario Gomez wie schon im Hinspiel zunächst auf der Reservebank und bei den Berlinern fehlen Trimmel und Kroos wegen Gelbsperre. Die Stuttgarter konnten in dieser Saison erst einen Auswärtserfolg feiern, wenn das so bleiben sollte würde Union davon profitieren und wären erstmals Bundesligist. Die Unionen wurden vor dem Spiel mit Pyros empfangen als der Mannschaftsbus am Stadion ankam man kann nur hoffen das Pyros im Stadion keine Rolle spielen, denn da ist es verboten. Die Gäste Fans konnten es nicht lassen im Stadion zu zündeln.

In der 9. Minute gerieten die Berliner mit 0:1 in Rückstand, weil Ryerson sich am Strafraum ein Foul leistete der vom Schiedsrichter folgerichtig mit einem Freistoß geahndet wurde und Aogo das Leder in der Torwartecke unterbrachte. Der Video - Schiri hatte aber Gonzalez im Abseits gesehen und das Tor wurde nicht anerkannt, viel Glück also für die Hausherren. So langsam fand Union nach einer Viertelstunde ins Spiel bleibt aber offensiv eher harmlos und die Stuttgarter hatten auch kein richtiges Rezept parat, sie versuchten es mit langen Bällen, was aber auch keine Torgefahr bescherte, Das Spiel hat aber noch reichlich Steigerungspotenzial um die zahlreichen Zuschauer zufrieden zu stellen.

Die Stuttgarter Kabak und Badstuber sind mit den Köpfen nach zwanzig Spielminuten zusammengeprallt und mussten wegen ihrer blutenden Kopfverletzung behandelt werden und konnten nach vier Minuten Behandlung mit Turban das Spiel fortsetzen. Schiedsrichter Dingert pfiff sehr großzügig was die Berliner zum Anlass nahmen mehr Fouls zu begehen. Nach einer halben Stunde haben die Gäste ihre nächste Torchance als Donis den Ball per Kopfball über den Union Torhüter Ginkiewicz ins Tor befördern wollte kam der Torhüter aber noch an den Ball und verhinderte den möglichen Rückstand. Die Berliner hatten bis zu diesem Zeitpunkt noch keine einzige Torchance zu verbuchen.

Der VfB versucht es immer wieder mit hohen Flanken in den Strafraum, aber die Innenverteidigung ist kopfballstark und lassen sich nicht überrumpeln. Ungefähr zehn Minuten vor der Halbzeitpause versuchte es Gentner aus zwanzig Metern mit einem Torschuss, der aber fast schon nach Verzweiflung aussah und keine Erfolgsaussichten hatte. Die Gastgeber hatten aber offensiv noch weniger zu bieten als die Gäste, da muss mehr kommen wenn der Aufstieg gelingen soll. Man kann nur hoffen das die Trainer ihre Spieler in der Halbzeit die richtigen Worte finden um das Niveau nach der Pause zu verbessern.

Die Zuschauer müssen in der ersten Halbzeit noch vier Minuten Nachspielzeit ertragen. Union steht in dr Abwehr sicher aber offensiv muss wesentlich mehr kommen. Die Gäste schossen sieben mal auf das Tor der Berliner und Union brachte einen Schuss auf das Tor der Stuttgarter zustande. Union beförderte die Bälle hoch und weit hinten raus, so kann man aber keine Offensivaktionen einleiten. Zur Pause steht das Spiel noch 0:0 und die Berliner haben ihr erstes Etappenziel erreicht, denn wenn der Spielstand so bleiben sollte dann wäre Union Bundesligist, aber möglicherweise können die Stuttgarter nach der Pause noch eine Schippe drauf legen und dann könnte es für die Berliner kritisch werden.

Union könnte nach einem Rückstand nur schwer auf offensive umstellen und würden dann vielleicht noch mehr Gegentore kassieren und dann wäre der Traum von der Bundesliga erst einmal vorbei. Die Stuttgarter haben in der Halbzeit reagiert und setzen in der zweiten Halbzeit auf die Torjägerqualitäten von Mario Gomez. In der 51. Minute foulte Schmiedebach den Stuttgarter Akolo und sieht dafür gelb.Der fällige Freistoß segelte in den Berliner Strafraum wo sich zum Glück für die Berliner zwei Stuttgarter behinderten und der Ball in Richtung Eckfahne unterwegs war. Nach einer wechseln die Gäste noch einmal und Didavi kommt für Donis ins Spiel.

Von Union kommt offensiv weiterhin nichts und die Stuttgarter bleiben weiterhin harmlos. Andersson taucht plötzlich allein vor Stuttgarts Torwart Zieler auf, verpasst aber den richtigen Moment zum Abschluss zu kommen Die Gäste aus Stuttgart nahmen in der 69. Minute ihren letzten Spielerwechsel vor, es kam Castro und es ging Zuber, die Gäste wollen nun wohl noch offensiver und torgefährlicher werden. Der Unioner Offensivspieler Abdullahi hatte in der65. Und 67. Minute Pech als er jeweils nur den Pfosten traf. Schiedsrichter Dingert verlor die Kontrolle über das Spiel und übersah einen Ellenbogenschlag in der 75. Minute von Andersson gegen Badstuber, der Schiri passte sich dem Niveau des Spiels nahtlos an.

In der 82. Minute nimmt Union den ersten Spielerwechsel vor, für Abdullahi kommt Gogia in die Partie. Union versucht den Ball lange in den eigenen Reihen zu halten und Stuttgarter versuchen es mit langen Bällen, aber aufgeben tun sie natürlich nicht, sie werden bis zum Schlusspfiff alles geben um erfolgreich zu sein. Die Berliner lassen sich aber nicht mehr von den Stuttgartern aus der Ruhe bringen und erreichen ihr Ziel Erstligist zu werden ohne große Mühe dabei gehabt zu haben.

Union Berlin gegen VfB Stuttgart 0:0 (0:0)

Union: Ginkiewicz, Ryerson, Friedrich, Hübner, Reichel, Schmiedebach, Prömel, Zulj (90.+3 Parensen), Abdullahi (82. Gogia), Hartel, Andersson. Trainer: Urs Fischer Stuttgart: Zieler, Pavard, Kabak, Badstuber, Aogo, Ascacibar, Gentner, Akolo, Zuber (69. Castro), Donis (60.Didavi), Gonzalez (46. Gomez). Trainer: Nico Willig Zuschauer: 22012 An der Alten Försterei in Berlin

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