Sonntag, 16.12.2018 12:41 Uhr

Roger Federer ist bereit für die 26. Gerry Weber Open

Verantwortlicher Autor: Melanie Bruning Halle , 01.06.2018, 20:14 Uhr
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Halle [ENA] Noch vor dem ersten Ballwechsel steht der erste Rekord der Turniergeschichte mit vier Top Ten-Spielern schon fest. Die Gerry Weber Open vom 16. bis 24. Juni starten in ihre 26. Auflage. Weltstar und Rekord-Champion Roger Federer (ATP 2) führt dabei ein herausragendes Teilnehmerfeld an, in dem sich mit Alexander Zverev (ATP 3), Dominic Thiem (ATP 7) und John Isner (ATP 9) gleich drei weitere Profis unter den besten

in dem sich mit Alexander Zverev (ATP 3), Dominic Thiem (ATP 7) und John Isner (ATP 9) gleich drei weitere Profis unter den besten zehn der Welt befinden. „Unser Turnier ist in Europa eine Spitzenveranstaltung und steht für absolute Weltklasse“, sagte Turnierdirektor Ralf Weber am heutigen Mittwoch (09. Mai) bei der Präsentation des diesjährigen Teilnehmerfelds von Deutschlands bedeutendstem und publikumsstärksten ATP-Tennisevent. Auch die „NextGen“ der ATP ist vertreten, so tritt Shootingstar und Supertalent Stefanos Tsitsipas (ATP 40/Griechenland) erstmals in HalleWestfalen an. Zuvor hatte bereits ATP-Junioren-Weltmeister Hyeon Chung (ATP 21/Südkorea) einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben.

„Das ist auch eine Weichenstellung für unsere Zukunft“, so Turnierchef Weber, denn „gerade Tsitsipas ist momentan einer der formstärksten Spieler auf der ATP World Tour.“ Bereits vor Beginn des ATP 500er-Rasenevents bieten die GERRY WEBER OPEN ihren Fans auch Topqualität mit zwei Showmatches bei der „schauinsland-reisen Champions Trophy“. Zudem gastieren wieder eine Reihe von erstklassigen Solokünstlern und Bands auf der NRW-Lokalradiobühne. „Das Gesamterlebnis für unsere Fans hat höchste Premium-Qualität, es ist in dieser Dichte einzigartig auf der ATP World Tour“, sagte Weber. Das Turnier schüttet 2018 ein Rekord-Preisgeld von rund zwei Millionen Euro aus, wie in den vergangenen Jahren teilen sich das ZDF und Eurosport

die TV-Live-Übertragungen. Die Spitzenverpflichtungen für die 26. GERRY WEBER OPEN haben längst einen Zuschauerboom ausgelöst, im Kartenvorverkauf wurden 20 Prozent mehr Tagestickets und 30 Prozent mehr Dauerkarten abgesetzt. „Das Finalwochenende, also Freitag, Samstag und Sonntag, ist so gut wie ausverkauft“, erklärte Turnierchef Ralf Weber. „Wer die besten Spieler der Welt in Halle sehen will, sollte sich seine Tickets noch so schnell wie möglich sichern.“ Im Blickpunkt der Fans dürfte vor allem „Turnier-Botschafter“ Roger Federer stehen, der die GERRY WEBER OPEN wie kein anderer geprägt hat und nun zum zehnten Mal triumphieren will: „Es wäre ein unglaublicher Rekord“, sagt der „Maestro“ selbst.

„Halle war immer eine große Inspiration für mich. Die Fans dort, ihre Leidenschaft und Begeisterung für das Tennis.“ Roger Federer geht einmal mehr als Titelverteidiger ins Rennen, aber er weiß, dass die Konkurrenz groß ist: „Das Feld wird von Jahr zu Jahr besser und stärker, deshalb ist der Weg zum Titelgewinn auch immer anspruchsvoller.“ Die nationalen Hoffnungen ruhen vornehmlich auf Alexander Zverev, dem weltweit stärksten Spieler der nächsten Tennis-Generation. Der 21-jährige Hamburger erreichte in den beiden letzten Jahren das Finale, musste sich dann aber Florian Mayer (2016) und Federer (2017) geschlagen geben.

„Die Konkurrenz ist wirklich stark in diesem Jahr. Aber natürlich habe ich den Anspruch, das Turnier zu gewinnen“, sagt Zverev, der gerade erfolgreich seinen Titel in München verteidigt hat. Er muss wie Topfavorit Federer insbesondere auf das österreichische Top Ten-Ass Dominic Thiem (24) und auf „Big John“ Isner (33) achten, den 2,08-Meter-Riesen aus den USA. Isner hatte Zverev Anfang April für seinen ersten Masters-Karriereerfolg im Miami-Finale bezwungen. „Ich bin gespannt, wie sich dieses Spitzenquartett gegen die starken Herausforderer schlagen wird“, sagt Turnierdirektor Ralf Weber.

Zu diesen gehören auch die Top 20-Spieler Roberto Bautista Agut (ATP 14/Spanien), Lucas Pouille (ATP 18/Frankreich) und Japans Superstar Kei Nishikori (ATP 20), der nach längerer Verletzungspause gerade ein Comeback unter den Top Ten anstrebt. Und dazu zählt ein starkes Quartett aus erstklassigen Nachwuchsspielern - mit ATP-Junioren-Weltmeister Hyeon Chung (ATP 22/Südkorea) und Andrey Rublev aus Russland (ATP 31) sind die Finalisten des in Mailand ausgetragenen „NextGen“-Finals dabei. Des Weiteren schlagen Borna Coric (ATP 35/Kroatien) und der frisch umschwärmte 19-jährige Nachwuchs-Star Stefanos Tsitsipas in HalleWestfalen auf. Der griechische Teenager hatte zuletzt das Finale in Barcelona und das Halbfinale in Estoril erreicht,

in der Jahreswertung der ATP liegt er auf Platz 21. „Wir hatten immer den Anspruch, dass die Fans bei uns schon die ‚Stars von Morgen‘ sehen können“, sagt Turnierchef Weber, „das beste Beispiel dafür ist Roger Federer.“ In ihrer „Wohlfühloase“ HalleWestfalen wollen selbstverständlich auch die deutschen Topspieler erneut in den Titelkampf eingreifen: Neben Alexander Zverev gehen Philipp Kohlschreiber (ATP 34), Peter Gojowczyk (ATP 52), Mischa Zverev (ATP 54) und Lokalmatador Jan-Lennard Struff (ATP 65), der die erste von drei Wild Cards erhält, an den Start. Kohlschreiber, der Haller Champion des Jahres 2011 und Finalist des Jahres 2008 (gegen Roger Federer), mischt bereits zum 14. Mal in seiner Karriere im Titelrennen

GERRY WEBER OPEN mit. „Ich will noch einmal angreifen und um den Sieg mitspielen“, sagt der 34-jährige Kohlschreiber. Wie im Jubiläumsjahr der GERRY WEBER OPEN wird die „schauinsland-reisen Champions Trophy“ an zwei Tagen auf dem Centre Court des GERRY WEBER Stadion ausgetragen: am 16. Juni (Samstag, ab 17.00 Uhr) und am 17. Juni (Sonntag, ab 14.00 Uhr). Im Fokus dabei: Das letzte Gastspiel von Michael Stich bei dem Turnier, das er 1994 als erster Deutscher gewann. Stich wird bei dem beliebten Showkampf an der Seite von Laura Siegemund gegen das Duo Julia Görges und Tommy Haas antreten. „Es waren herrliche Jahre für mich in Halle. Ich bin dankbar für die enge Beziehung, die ich zum Turnier und zur Familie Weber habe“, sagt Stich,

der Wimbledon-Sieger von 1991. Am Sonntag kommt es dann zum Herren-Doppel zwischen Henri Leconte/Mansour Bahrami und Nicolas Kiefer/Younes El Aynaoui. Ein weiteres Schaumatch bestreiten am Finalsonntag, 24. Juni, auf Court 1 (ab 11.00 Uhr) der Ukrainer Andrei Medvedev und Kultspieler Karsten „Katze“ Braasch. Wenn auf dem Centre Court die letzten Ballwechsel des Tages gespielt sind, warten auf die Turnierbesucher die musikalischen Highlights. Denn auf der NRW-Lokalradiobühne gastieren in der Turnierwoche wieder Live-Top-Acts der Extraklasse. In diesem Jahr sind unter anderem Culcha Candela (Montag, 18. Juni), Johannes Oerding (Mittwoch, 20. Juni), Revolverheld (Donnerstag, 21. Juni) und Kuult (Freitag, 22. Juni) im Einsatz.

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