Mittwoch, 14.11.2018 19:13 Uhr

Panatukan, Krav Maga und Kapap

Verantwortlicher Autor: Rembor wien, 01.11.2018, 20:58 Uhr
Fachartikel: +++ Sport-Nachrichten +++ Bericht 2592x gelesen

wien [ENA] Sie heißen Panatukan, Krav Maga oder Kapap und nur wenige kennen sie. Nein, das sind nicht die Namen ostasiatischer Asylanten, auch heißen nicht die örtlichen Dönerbuden so, es sind die Namen neuer Kampfsportarten, doch selbst für Insider sind diese Kampfkunstarten oft neu. Panatukan ist ein Nahkampfsystem, das auch als „schmutziges Boxen“ oder „Straßenkampf“ bezeichnet wird.

Der große Unterschied zum sportlichen Boxen liegt darin, dass in diesem regellosen Kampf auch alle anderen Körperwaffen zum Einsatz kommen und Schläge zu Schwachstellen, sowie Hebel, Würfe und Körpermanipulationen eingesetzt werden. Das Panatukan Konzept besticht dadurch, dass es als System klar strukturiert ist, was auch unserem westlichen Denken entspricht. Seine Effizienz in allen Kampfdistanzen, seine technische Vielfalt und die umfangreichen Trainingsmöglichkeiten machen es zu einem besonderen und umfassenden Kampfsystem. Krav Maga ist ein hochmodernes und äußerst effektives Selbstverteidigungssystem mit israelischem Ursprung.

Es baut auf instinktiven und natürlichen Bewegungen und Reflexen auf, die nicht erst langwierig eintrainiert werden müssen sondern auch unter extremem psychischen Druck schnell abrufbar sind. Trainiert werden Konzepte der Konfliktlösung, Deeskalation, simple Selbstverteidigungstechniken und Techniken des Drittschutzes. Mit Krav Maga haben auch körperlich schwächere Personen eine realistische Chance, einen Übergriff unbeschadet zu überstehen. Schwerpunkt im Kapap ist das Training und die Ausbildung der defensiven und offensiven Fähigkeiten von operativen Kräften.

Die Ausbildung ist stark ausgerichtet auf die Verteidigung mit Waffen (inkl. dem praktischen und taktischen Umgang mit der Waffe), sowie die Verteidigung gegen alle möglichen bewaffneten und waffenlose Angriffe gegen einen oder mehrere Gegner. Dazu gehört der waffenlose Kampf, der Waffenkampf sowie der praktische Gebrauch von Waffen (Gewehr, Pistole, Messer, Stock, Teleskopstock, Gürtel, Pfefferspray und improvisierten Waffen). Zentrales Ziel bei der Ausbildung ist es, die Kontrolle über den Gegner (Situation) alleine oder im Team zu bekommen. Kapap ist ein abgeschlossenes Nahkampfsystem mit praxisorientierten Konzepten und unterschiedlichen Trainingsformen für verschiedenste Angriffssituationen.

Wer kennt das Problem nicht? Man würde gerne regelmäßig in ein Training gehen, aber ständig wechselnde Schicht– bzw. Einsatzzeiten machen es unmöglich, und / oder man möchte keine teuren Vertragsbindungen eingehen weil man nie weiß ob man seinen Vertrag ausnutzen kann. Da Sport, und gerade Selbstverteidigung für Beschäftigte der Security Branche wichtig sind, sind flexible Lösungen gerade für die Kollegen und Kolleginnen von besonderem Interesse. Das Selfdefense und Martial Arts Institut SAMI bietet eine Trainingskarte an mit der keine Vertragsbindung entsteht. Es handelt sich um eine Zeitkarte, die nach Ablauf ihre Gültigkeit verliert und man keine Verpflichtung hat, eine etwaige Mitgliedschaft zu beenden.

Dasselbe gilt auch für 10er Blocks die es hier gibt, eine Option die kaum ein anderes Gym anbietet. Sollte man für längere Zeit beim Training verhindert sein, z.B. durch Krankheit, Verletzung, Schwangerschaft, Umzug, Urlaub, Auslandseinsatz etc. hat man die Möglichkeit die Karte an der Rezeption zu hinterlegen und die Laufzeit zu unterbrechen. Sami gibt es in ganz Österreich und auch international hat das Institut mittlerweile einige Standorte.

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von European-News-Agency können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.
Zurück zur Übersicht
Info.