Donnerstag, 13.12.2018 04:25 Uhr

Heimpleite von Eintracht Frankfurt gegen Wolfsburg

Verantwortlicher Autor: SE Frankfurt, 02.12.2018, 20:47 Uhr
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Frankfurt [ENA] Unter der Woche hatte Eintracht Frankfurt am Donnerstagabend mit dem 4:0 Heimerfolg gegen Olympique Marseille und damit fünften Sieg im fünften Europa League-Spiel den Gruppensieg perfekt gemacht. Am Sonntagabend verloren die zuletzt formstarken Hessen ihr Bundesliga-Heimspiel des 13. Spieltags vor 48.000 Zuschauern in der Commerzbank-Arena gegen den VfL Wolfsburg mit 2:1.

Von Beginn an übernahm Eintracht die Initiative. In der 8. Minute ein hoher Ball von Haller an die Strafraumgrenze der Wolfsburger, wo Rebic den Ball per Brust in den Strafraum legte und dabei in der Luft von Wolfsburgs Williams Fuß an der Brust getroffen wurde. Nachdem Schiedsrichter Stegemann zunächst auf den Punkt zeigte, korrigierte er seine Entscheidung nach Rücksprache mit seinem Videoassistenten Siebert auf Freistoß von der Strafraumgrenze. Dieser brachte jedoch nichts ein. Gut fünf Minuten später die nächste gute Torgelegenheit für die Hausherren. Kostics flache Hereingabe von der linken Seite fand auf Höhe des Elfmeterpunktes den eingelaufenen de Guzman. Dessen Abschluss streichelte den rechten Außenpfosten.

Knapp eine halbe Stunde waren gespielt, da konnten die Gäste Ihre erste dicke Torchance verbuchen. Labbadias Wolfsburger standen tief, lauerten aber immer wieder auf Kontergelegenheiten. In der 27. Minute schalteten die Wölfe gegen aufgerückte Frankfurter schnell um. Weghorst setzte sich auf der linken Angriffsseite nach Zuspiel von Gerhardt im Laufduell gegen Russ durch, zog nach Innen, traf jedoch nur die Oberkante der Torlatte. Vier Minuten später ließ sich die Frankfurter Defensive nach Ballverlust erneut von schnell anlaufenden Wolfsburgern überfahren. Einen Angriff über rechts leitete Ginczek auf seinen Sturmpartner Mehmedi weiter, der aus linker Position im Strafraum flach ins lange Eck zum 1:0 Pausenstand abschloss.

Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste die große Chance auf 2:0 zu stellen. Eine Roussillon-Flanke von links in Richtung zweiten Pfosten spielte den aufgerückten Wolfsburger Verteidiger Brooks frei, der jedoch kein optimales Timing beim Kopfball fand und den Ball knapp übers Tor setzte. Im weiteren Spielverlauf nahmen die dynamischen Offensivbemühungen der Frankfurter Eintracht zu, allerdings verteidigte die Wolfsburger Defensive konzentriert.

Bei der Eintracht-Elf von Trainer Adi Hütter schlichen sich im Aufbauspiel immer wieder einfache Ballverluste ein. Einen solchen nutzen die Gäste in der 68. Spielminute zur 2:0 Führung. Der eingewechselte Gacinovic verlor zunächst in der eigenen Hälfte den Ball, anschließend wurde Rexhbecaj auf links freigespielt. Sein hoher Ball über die Frankfurter Defensive an den zweiten Pfosten fand Ginczek, der volley vollendete.

Angefeuert von den starken Frankfurter Fans zeigte die Eintracht Moral und intensivierte seine Angriffsbemühungen. Trotz einer Vielzahl gut vorgetragener Offensivaktionen schafften es die Adler an diesem Sonntagabend erst kurz vor Schluss, sich mit einem Tor zu belohnen. Einen in den Strafraum gechippten Willems-Freistoß köpfte Haller quer auf seinen Sturmpartner Jovic, der aus kurzer Distanz zum Anschluss einschob. Nach spannenden Schlussminuten mit erneut guten Strafraum-Szenen der Frankfurter blieb es am Ende in einer kampfbetonten Bundesligapartie beim 2:1 Auswärtssieg für klug aus einer gut organsierten Defensive agierende Wolfsburger.

Eintracht Frankfurt: Trapp – Russ, Hasebe, Ndicka – de Guzman, Fernandes – da Costa, Kostic – Rebic – Haller, Jovic / VfL Wolfsburg: Casteels – William, Knoche, Brooks, Roussillon – Arnold – Gerhardt, Rexhbecaj – Mehmedi – Ginczek, Weghorst / Tore: 31., Mehmedi; 68., Ginczek; 88., Jovic / Auswechslungen: 63. Gacinovic für Fernandes; 63. de Guzman für Willems; 82. Uduokhai für Ginczek; 89. Guilavogui für Mehmedi; 90. Steffen für Rexhbecaj / Gelb: 10., Brooks; 11., Fernandes; 28., Weghorst; 35., Pervan (Auswechselspieler auf der Bank); 55., Trapp; 82., Russ; 82., Roussillon; 90. Gerhardt / Referee: Stegemann, Pickel, Stein, Müller, Siebert (Video) / Zuschauer: 48.000

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