Mittwoch, 26.09.2018 04:37 Uhr

Füchse holen sich die Tabellenführung zurück

Verantwortlicher Autor: Peter Müller Berlin, 26.11.2017, 20:42 Uhr
Presse-Ressort von: Peter Müller Bericht 4518x gelesen

Berlin [ENA] Die Füchse aus Berlin hatte den HSG Wetzlar in der Max-Schmeling-Halle zu Gast und die Halle war mit 8389 Zuschauern gut besucht. Mit einem Heimsieg der Berliner könnten sie die Tabellenführung zurückerobern. Mit den Wetzlarern kam jedoch ein unangenehmer Widersacher in den Fuchsbau und das Spitzenteam der Bundesliga musste sich gewaltig strecken um die Punkte einzufahren.

Die Berliner waren defensiv voll auf der Höhe und Wetzlar brauchte viel Geduld und lange Angriffe um zum Abschluss zu kommen. Im Angriff haperte es bei den Berlinern, weil sie viele freie Würfe nicht in Tore ummünzen konnten. Der erste Durchgang endete dann mit einem unbefriedigendem Resultat für die Gastgeber, denn Wetzlar hatte zur Pause mit einem Tor (12:13) die Nase vorn. Trainer Petkovic war also in der Pause bemüht sein Team aufzuwecken. Unzufrieden war der Coach jedoch nicht mit seinem Team vor der Pause.

Zunächst änderte sich aber zu Beginn der zweiten Halbzeit nichts grundlegend und die Gäste führten in der 42. Minute mit 17:19, danach machten die Berliner ernstund erzielten fünf Tore in folge ohne ein Gegentor einzufangen, auch weil Petr Stochl, der nun für Heinevetter das Tor hütete eine Klassetag erwischte und Glanzparaden in Serie ablieferte. Mehr Aggressivität in den Zweikämpfen und mehr Leidenschaft wurden vom Trainer gefordert und die Mannschaft setzte das bereitwillig um.

Im Fuchsbau herrschte eine gute Stimmung, wie eigentlich immer und Neuzugang Stepi Mandolinic bekam drei Minuten vor Spielende seinen ersten Einsatz für die Füchse und beschrieb die Stimmung in der Halle als unfassbar , was hier los war. Mit diesem Kurzeinsatz bekam er Lust auf mehr und der Trainer wird sicherlich seine Einsatzzeiten kontinuierlich steigern und der Kroate wird sicherlich bald zu einer festen Stütze werden und hat Potenzial zum Publikumsliebling zu werden.

Was man bei der Pressekonferenz nicht oft erlebt, konnte man nach dem Spiel erleben. Bob Hanning der Geschäftsführer der Füchse lobte die Schiedsrichter Robert Schulze und Tobias Tönnies weil er sich so das Pfeifen vorstellt. Ruhig und souverän und auch mal mit einem Lächeln auf den Lippen. Von dieser Leistung können sich viele Schiedsrichter etwas abschauen. Die Zuschauer hatten da aber eine andere Meinung, denn Pfiffe gegen die Schiedsrichten waren nicht zu überhören. Drei trainigsfreie Tage bekam das Team vom Trainer, weil am 10.12. erst das nächste Spiel ansteht und zwar beim Heimspiel gegen MT Melsungen um 12:30 Uhr.

Füchse Berlin gegen HSG Wetzlar 29:24 (12:13)

Tore: Petar Nenadic (7), Hans Lindberg (6), Marko Kopljar (5), Bjarki Elisson, Jakov Gojun (je 3), Paul Drux (2), Drago Vukovic, Steffen Fäth, Erik Schmidt (je 1) – Joao Ferrez, Maximilian Holst (je 5), Jannik Kohlbacher (4), Alexander Hermann, Kristian Björnsen, Filip Mirkulovski (je 2), Olle Forsell Schefvert (1) Siebenmeter: Hans Lindberg (3/3) – Maximilian Holst (2/3) Verwarnungen: Kevin Struck, Jakov Gojun, Marko Kopljar – Olle Forsell Schefvert, Anton Lindskog, Jannik Kohlbacher Zeitstrafen:Marko Kopljar, Paul Drux (je 1) – Olle Forsell Schefvert (2), Jannik Kohlbacher (1) Schiedsrichter: Robert Schulze und Tobias Tönnies Zuschauer: 8389 in der Max-Schmeling-Halle in Berlin

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