Sonntag, 23.09.2018 02:25 Uhr

Füchse entzaubern den Spitzenreiter

Verantwortlicher Autor: Peter Müller Berlin, 13.05.2018, 19:27 Uhr
Presse-Ressort von: Peter Müller Bericht 5415x gelesen

Berlin [ENA] Die Berliner gingen in der heimischen Max-Schmeling-Halle fokussiert in die Partie gegen den Spitzenreiter Rhein-Neckar-Löwen und wurden in der ausverkauften Halle in Prenzlauer Berg prächtig unterstützt und mussten zunächst die Führung der Gäste einstecken, um dann so langsam aber sicher das Spiel in den Griff zu bekommen. Beim 11:7 konnten die Gastgeber einen vier Tore Vorsprung erarbeiten.

Zur Halbzeit stand es dann nur noch 12:11 und Steffen Fäth der treffsichere Torschütze konnte wegen einer Verletzung dessen Ausmaß erst nach der MRT Untersuchung diagnostiziert werden kann in der zweiten Halbzeit nicht mehr eingesetzt werden konnte. Das Team von Velimir Petkovic stellte die komplettere Mannschaft in dieses Spiel und hatten mit Silvio Heinevetter einen überragenden Torhüter zwischen den Pfosten, der seiner Abwehr einen guten Rückhalt verschaffte und dementsprechend sicher agierte. Zudem ist anzumerken das der Schweizer Johan Koch immer weniger Möglichkeiten benötigt um Treffer zu erzielen weil er ganz einfach effizienter geworden ist und immer mehr zur Verstärkung für die Berliner wird.

Mit Hans Lindberg hat man einen relativ sicheren Schützen für Siebenmeter zur Verfügung hat, das wichtigste ist jedoch das die Mannschaft immer als geschlossenes Team auftritt und damit fast jeden Gegner den Zahn ziehen kann. Mit Velimir Petkovic haben die Hauptstädter offensichtlich ein großes Los gezogen, denn er kann die Mannschaft gut vorbereiten und einstellen und erreicht sein Team damit gut. Über Bob Hanning braucht man bei den Füchsen wohl keine Worte mehr zu verlieren, denn er ist der Macher des Vereins ohne ihn wäre es nicht mehr vorstellbar und offensichtlich kommt er auch mit dem Trainer gut zurecht. Es passt derzeit alles gut zueinander beim Berliner Bundesligisten.

Die Schiedsrichter im heutigen Spiel Lars Geipel und Marcus Helbig fielen heute zum wiederholten Mal in Berlin auf den Gästen mit ihren Entscheidungen einen Vorteil zu verschaffen und die Gastgeber damit benachteiligten. Ob das gewollt oder ungewollt geschieht kann man nicht beurteilen ist aber dennoch auffallend. Auch wenn man in Betracht zieht das es als Schiedsrichter nicht einfach ist sollte doch gerecht beurteilt werden, ohne Einfluss auf Herkunft oder Beliebtheit der jeweiligen Mannschaft.

Füchse Berlin gegen Rhein-Neckar Löwen 29:23 (12:11)

Zuschauer: 9000 in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle in Berlin Schiedsrichter: Lars Geipel und Marcus Helbig Torschützen: Hans Lindberg (9), Johan Koch (6), Mattias Zachrisson, Paul Drux (je 4), Fabian Wiede, Kevin Struck, Steffen Fäth (je 2) – Mensah Larsen (6), Rafael Baena Gonzalez, Patrick Groetzki (je 3), Andy Schmid, Hendrik Pekeler, Filip Taleski, Kim Ekdahl du Rietz (je 2), Gudjon Valur Sigurdsson, Jerry Tollbring, Alexander Petersson (je 1) Siebenmeter: Hans Lindberg 6/5 – Andy Schmid 1/0, Gudjon Valur Sigurdsson 1/0, Jerry Tollbring 2/1, Patrick Groetzki 1/1

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