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Die Füchse überwintern im EHF-Pokal

Verantwortlicher Autor: Peter Müller Berlin, 24.11.2017, 10:31 Uhr
Presse-Ressort von: Peter Müller Bericht 4579x gelesen

Berlin [ENA] Fünf Tage nach dem 30:27 Auswärtserfolg in Porto ließen die Berliner keine Zweifel aufkommen im EHF-Pokal weiterhin dabei bleiben zu wollen. Unterstützt von 6009 Besuchern in der Max-Schmeling-Halle fanden die Füchse gut ins Spiel, wurden jedoch vom Gegner etwas überrascht, die ohne Torwart begannen und dafür mit sieben Feldspielern zu Werke gingen. Auf der Tribüne saß auch Stipe Mandalinic.

Der erst im Januar zu den Berlinern kommen sollte. Bob Hanning hat da aber ganze Arbeit geleistet Der Geschäftsführer verhandelte mit Zagreb über einen früheren Wechsel von Zagreb nach Berlin und hatte Erfolg. Am Donnerstag traf Stipe mit seiner Freundin in Berlin ein und sahen das Spiel am Abend. Die Neu-Berliner werden erst einmal in einem Hotel wohnen, aber Bob Hanning wird mit seinen vielfältigen Verbindungen sicherlich bald eine geeignete Wohnung finden, bemerkte der Füchse Trainer Velimir Petkovic.

Nun zurück zum EHF Pokalspiel gegen Porto. Die Berliner gingen sofort in Führung und hatten mit Silvio Heinevetter einen sicheren Rückhalt im Tor und mit Peter Nenadic, Erik Schmidt und Steffen Fäth mit jeweils fünf Torerfolgen ihre Erfolgsgarantien. Die Philosophie der Füchse mit dem eigenen Nachwuchs in der Bundesligamannschaft zu agieren blieb aber trotzdem bestehen und mit Kevin Struck, Frederik Simak, Erik Gerntke und Paul Drux standen wieder einige Eigengewächse im Team der Berliner. Mit Marko Kopljar gesellte sich ein weiterer rechter Rückraumspieler ins Team und steuerte vier Tore zum Sieg bei.

Zur Halbzeit führte die Heimmannschaft mit 17:12 noch recht moderat, woran auch die weißrussischen Schiedsrichter Dzmitry Nabokau und Siarhei Kulik ihren Anteil hatten und die Heimmannschaft extrem benachteiligten. Nach der Halbzeit wechselte Petkovic auf de Torhüterposition und stellte Kapitän Petr Stochl für Silvio Heinevetter zwischen die Pfosten und auch das war eine gute Entscheidung des Trainers , denn Stochl konnte wesentlich mehr Schüsse abwehren als Heinevetter im ersten Durchgang. Den Gästen aus Porto gelang es im Spielverlauf bestenfalls gelegentlich zum Ausgleich zu kommen, aber die Führung der Berliner blieb bis zum Ende bestehen und der Erfolg von 33:25 fiel letztendlich ziemlich deutlich aus.

Bob Hanning ist schon gespannt auf die Auslosung am Wochenende, wo die Gruppenphase ausgelost wird. Am Sonntag sind die Füchse erneut in der Max-Schmeling- Halle zu sehen, wo der Gegner im SKY Topspiel HSG Wetzlar sein wird. Bei diesem Spiel wird der kroatische Nationalspieler Stipe Mandalinic zu seinem ersten Einsatz fü r die Füchse kommen. Allerdings hat Petkovic schon angekündigt den Neuzugang behutsam in die Mannschaft zu integrieren. Anfang des kommenden Jahres wird Mandalinic zur Europameisterschaft nach Zagreb düsen und Bob Hanning wünschte dem treffsicheren Spieler das er mit der Silbermedaille nach Berlin zurückkehren solle.

Der Kroate freut sich schon auf Sonntag und kann es kaum noch abwarten in Berlin in der Max-Schmeling-Halle zu spielen. Er fand die Atmosphäre beeindruckend und wird sich in der neuen Heimat sportlich wohl fühlen, weil auch die Mannschaft spielerisch stark ist und ihn überzeugt hat.

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