Donnerstag, 20.07.2017 20:33 Uhr

Der VfL Wolfsburg bleibt Erstligist

Verantwortlicher Autor: Peter Müller Braunschweig, 29.05.2017, 22:33 Uhr
Presse-Ressort von: Peter Müller Bericht 3904x gelesen

Braunschweig [ENA] Am letzten Donnerstag hat Eintracht Braunschweig in der Volkswagen-Arena gegen den VfL Wolfsburg äußerst unglücklich verloren, weil Schiedsrichter Sascha Stegemann ein Handspiel von Gomez übersah und danach gegen Braunschweig einen Elfmeter verhängte den Gomez verwandelte. Heute will Braunschweig den Spieß umdrehen. Sie sind guter Dinge das es gelingen könnte, weil sie Montag Abend schon oft bewiesenzu überzeugen.

Die Gastgeber müssten also mit 2:0 gewinnen um in die Bundesliga aufzusteigen. Wichtig wird sein ein Gegentor zu vermeiden, denn ein auswärts erzieltes Tor würde bei Gleichstand doppelt zählen. Im ausverkauften Eintracht-Stadion entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Hausherren zwei gute Torchancen herausspielten, die aber nicht zum Torerfolg führten. Wofsburg vertraute auf ihre ein Tore Führung aus dem Heimspiel was aber sehr gefährlich werden kann. Schiedsrichter Tobias Stieler leitet das Spiel im ersten Durchgang sehr umsichtig und hatte alles im Griff. In diesem Spiel geht es immerhin darum Bundesligist zu bleiben oder zu werden und dementsprechend einsatzfreudig zu, was aber beide Teams betraf.

Bei Braunschweig wusste der Schwede Nyman zu gefallen und bei den Wölfen wirkte Malli sehr engagiert und letztendlich war der torlose Halbzeitstand vollkommen in Ordnung und die Gäste wären damit weiterhin Bundesligist wenn das Ergebnis so bleiben würde. Braunschweig braucht ein Torerfolg um eine Verlängerung zu erzwingen und zwei Tore um Bundesligist zu werden. Für Spannung ist auch in der zweiten Halbzeit zu rechnen.

Beide Mannschaften kommen mit unverändertem Personal aus den Kabinen und Wolfsburg macht ernst. In der 48. Minute kommt Malli zum Schuss inerhalb des Braunschweiger Strafraums und scheiter am glänzend reagierenden Torhüter Fejzic, den Abpraller erwischt Vierinha und der drischt den Ball humorlos ins Braunschweiger Tor. Mit diesem Ergebnis habet Braunschweig nun eine Herkulesaufgabe vor sich um aufzusteigen, denn sie brauchen nun drei Tore, das dürfte nicht so einfach zu realisieren sein. Inzwischen haben die Zuschauer damit bereits gegen Ende der Halbzeitpause Knallkörper zu zünden und nach dem Tor von Wolfsburg flogen Knallkörper auf das Spielfeld.

Nach knapp einer Stunde entschloss sich Trainer Lieberknecht für einen Doppelwechsel um frischen Wind ins Spiel zu bringen. Für Schönfeld und Hochscheid kamen Hernandez und Abdullahi ins Spiel um das unmögliche noch möglich zu machen. Auch Wolfsburg wechselt in der 68. Minute, für Vierinha dem Torschützen ist Dejagah nun im Spiel. Nach 82 Minuten darf Wolfsburg feiern, denn Sauer muss sich mit einen Gelb-Roten Karte verabschieden und der Zweitligist wird dadurch nichts mehr reißen können. In der letzten Spielminute wurde Gomez noch ausgewechselt. Das Spiel endete wie schon das erste Relegationsspiel mit einem 1:0 Erfolg der Wolfsburger die damit Erstligist bleiben und Braunschweig wird es in der kommenden Saisoneinen neuen Anlauf nehmen.

Eintracht Braunschweig gegen VfL Wolfsburg 0:1 (0:0)

Braunschweig:Fejzic, Sauer, Decarli, Valsvik, Reichel, Schönfeld (58.Hernandez), Boland, Khelifi (79.Tietz), Omladic, Nyman, Hochscheid (58.Abdullahi). Trainer: Torsten Lieberknecht. Wolfsburg: Casteels, Träsch, Knoche, Wollscheidt, Gerhardt, Guilavogui, Luiz Gustavo, Malli, Didavi (78.Arnold), Vierinha (68.Dejagah), Gomez (90.Osimhen). Trainer: Andries Jonker. Zuschauer: 23000 im ausverkauften Eintracht-Stadion in Braunschweig. Schiedsrichter: Tobias Stieler aus Hamburg Tore: 1:0 (48.) Vierinha Gelbe Karten: Sauer (11.) - Gomez (35.), Didavi (75.) Gelb-Rote-Karten: Sauer (82.)

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