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Wundheilung

Verantwortlicher Autor: Albert Urlberger Bogen, 04.07.2018, 09:43 Uhr
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Wundheilung
Wundheilung  Bild: photo 5000 - Fotolia.com

Bogen [ENA] Die Wundheilung ist ein natürlicher Prozess, welcher sich auch mit natürlichen Mitteln unterstützen lässt. Schnittverletzung, Verbrennung, Schürfwunden – all diese Wunden heilen sich von selbst. Unser Körper aktiviert dabei verschiedene Reparaturmaßnahmen, damit sich ein neues Gewebe schnell bildet.

Umgang mit Wunden will gelernt sein: Mit der richtigen Versorgung der Wunden können Sie ihre Heilung sofort positiv beeinflussen. Im ersten Schritt heißt es, die Wunde ausgiebig unter fließendem Wasser zu reinigen, um sicherzustellen, dass keine Bakterien in die frische Wunde eindringen. Überdies vermeiden Sie jeglichen Druck auf der Wunde, weil dieser den natürlichen Heilungsprozess verlangsamt. Wenn Sie auf Ihrer Wunde ein Pflaster tragen, vergessen Sie nicht, es relativ oft auszuwechseln. Auf diese Weise kann das Wundsekret permanent abfließen, ohne dass es sich auf der Wunde staut.

Mittel zur Beschleunigung der Wundheilung

Mit der Erstversorgung der Wunde schonen Sie sich vor Infektionen, welche die Heilung verzögern. Mit verschiedenen natürlichen Mitteln haben Sie die Möglichkeit, Schmerzen zu lindern und der Bildung von unschönen Narben entgegenzuwirken. Dabei helfen Ihnen vor allem: - Heilsalben - Aloe Vera Gel - Teebaumöl - Honig - Zink - Arnika-Präparate Je nach Art der Verletzung finden Sie in Apotheken verschiedene Salben. Allen ist jedoch gleich, dass sie über antiseptische Eigenschaften verfügen und dadurch die Entzündung verhindern. Die Wirkstoffe in Heil- und Wundensalben lassen das Körpergewebe schneller wiederherstellen, so dass danach die beschädigte Haut besser zusammenwächst. Hamamelis kommt deswegen oft zum Einsatz.

Aloe Vera Gel/Teebaumöl

Der Pflanzensaft der Aloe Vera bringt Schwung in die Wundheilung und lässt die Haut besser zusammenwachsen. Dabei steht das Kohlenhydrat Acemannan für die Hautheilung und Salizylsäure wirkt entzündungshemmend. Mit Teebaumöl können Sie Ihre leichten Verbrennungen oder Schnittwunden wunderbar desinfizieren sowie eventuelle Entzündung stoppen. Schon mit einer Waschung mit Teebaumöl, einem Teebaumöl-Verband oder direktem Aufträufeln mit dem heilenden Öl des Teebaums lassen sich die Wunden schneller heilen.

Honig und Zink

Die Wundheilung mit Honig war schon den alten Ägyptern bekannt. Für die Honigtherapie nutzen Sie einen speziellen Medihoney, welcher keine Bakterien enthält. Dieses Naturprodukt enthält viel Zucker, welcher ein gutes Mittel gegen Bakterien aller Art ist. Der Medihoney verfügt zudem über Glukose-Oxidase, welche durch Wechselwirkung mit dem Wundsekret in niedrigen Mengen Wasserstoffperoxid bildet und so Keime abtötet. Ohne Zink könnte die Wundheilung nicht so schnell erfolgen. Dieses Spurenelement wirkt sich positiv auf die Hautgesundheit und das Hautwachstum aus. Als Bestandteil vieler Salben verhindert Zink die Narbenbildung und beschleunigt die Entstehung des Bindegewebes.

Arnika-Präparate: Arnika spielt eine große Rolle bei der natürlichen Wundheilung. Arnika-Präparate wie Gels, Tinkturen oder Öl lindern Schwellungen und nehmen den Schmerz. Ebenfalls in Globuli-Form fördert Arnika den natürlichen Heilungsprozess.

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