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Social Recruiting

Verantwortlicher Autor: Raimund Förg Graben - Neudorf, 15.06.2018, 10:42 Uhr
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Graben - Neudorf [ENA] Einfach und schnell muss es gehen. Die 1-Klick-Bewerbung setzt sich endlich durch. Mit dem Start des neuen Segments facebook.com/jobs ist die unkomplizierte Bewerbung mit dem persönlichen Profil. Facebook Jobs zeigt wie dies funktioniert. In der Realität erledigt man dies per Smartphone von unterwegs. Einfacher geht es nicht. Es versuchen sich auch Business-Netzwerke wie LinkedIn und Xing an 1-Klick-Bewerbungen.

Doch in vielen Fällen werden daraus x-fache Klicks und echte Bewerbungskiller wie externe Bewerbungstools, die dann die Eingabe aller relevanten persönlichen Daten nochmals verlangen. Viele Interessierte brechen hier den gestarteten Bewerbungsprozess ab. Erfahrenen Recruitern ist schon lange klar, dass die Onlinebewerbung ähnlich wie im E-Commerce mit ganz wenigen Klicks zuverlässig und vor allen Dingen unkompliziert von unterwegs gemanagt werden muss. Innovative Technologie ist hierbei Trumpf! Die 1-Klick-Bewerbung setzt jedoch voraus, dass Interessierte auch ein aussagekräftiges Social Profil pflegen. Bei Facebook ist dies längst nicht bei Jedem der Fall.

Mindestkriterien sind unter anderem ein deutliches Profilfoto, Verwendung des Realnamen, wichtige Angaben zu Ausbildung und Studium sowie zur aktuellen Position, wie Titel derzeitiger Arbeitgeber und der aktuelle Arbeitsbereich ebenso Sprachkenntnisse sowie weitere qualifizierende Angaben wie zum Beispiel Weiterbildung und deren Zertifikate. Zudem sollten sich Bewerber darüber im Klaren sein, dass Personalentscheider durchaus deren Postings und Vorlieben, besonders die Likes, durchforsten. Wer überbordend unflätige Kommentare verfasst und einmal zu viel eine rechtsextreme Musikband geliked hat, wird meist aussortiert.

Bei der Vielzahl der zu pflegenden Social Profile drängt sich die Frage auf, ob man dies nicht mit einem zentralen Tool steuern kann; doch noch ist so etwas nicht etabliert. Social Recruiting mit 1-Klick-Bewerbungs-Tools gelten als interessante Erprobungsfelder. Welche Zielgruppen für welche Positionen und Arbeitsbereiche erreicht man bei Facebook, Xing, LinkedIn & Co? Um Quereinsteiger zu finden ist eine Streuung in sozialen Netzwerken ein durchaus probates Mittel. Um ausgebildete Fachkräfte in der internationalen Hotellerie zu finden, bedarf es spezieller Networks wie Hosco, Harri, Staffbook, Gronda, Hocaboo und Hospitality Leaders.

Hoteliers haben dies frühzeitig erkannt und mit www.hospitality.pro ein weltweit anerkanntes Karriere-Netzwerk mit smarten SaaS-Systemen für 1-Klick-Bewerbungen und professionellem Bewerbermanagement geschaffen. Entscheidend dabei sei die Fokussierung auf die Bedürfnisse von Recruitern in Hotels und Restaurants sowie der Community-Faktor für die Nutzer. Bezahlt wird schließlich mit persönlichen Daten denn die Erwartung von Mehrwerten für das eigene berufliche Fortkommen ist entsprechend groß.

Der Recruitingerfolg in neuen Systemen indes wird von der Fähigkeit zur geschickten Vermarktung abhängen. Die allzu nüchterne Stellenausschreibungen fallen in der Masse nicht mehr auf. Da muss man schon mutiger werden und statt nach einem bloßen Vollzeit Koch nach einem Höllen Dompteur oder fürs Housekeeping nach Hygiene Zielfahndern suchen. Einmal mehr kommt es auch in dieser Recruiting-Disziplin auf Geschick und Pfiffigkeit im HR Marketing an. Wer höchst kreativ ist und sich im Hospitality Jungle sehr gut orientieren kann, hat hier beste Chancen.

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