Mittwoch, 21.08.2019 11:48 Uhr

Regierungskommission "Gleichwertige Lebensverhältnisse"

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 21.07.2019, 04:04 Uhr
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Vorstellung des ​Fotokalenders
Vorstellung des ​Fotokalenders "Lust auf Landleben"   Bild: europa.sachsen-anhalt.de

Magdeburg [ENA] Vor einigen Tagen wurde der Abschlussbericht der Regierungskommission “Gleichwertige Lebensverhältnisse” in Berlin vorgestellt. Der konstatierte große Ungleichheiten zwischen den einzelnen Regionen Deutschlands. In diesem Zusammenhang forderte die Junge Union...

...Sachsen-Anhalt: “Die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse muss oberste Priorität haben. Bereits im Vorfeld wurde eine heftige Debatte um die Stärkung des ländlichen Raumes geführt, die auch uns bewegt”, erklärte die Landesvorsitzende der Jungen Union Anna Kreye. Die Junge Union Sachsen-Anhalts unterstützt die Aus- sage des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, der eine Konzentration auf die Metropolen entschieden zurückwies.

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff MdL

Außerdem forderte er die Notwendigkeit der Stärkung der ländlichen Regionen, um nicht die Mehrheit der Menschen von zukünftigen Zukunftsprojekten auszuklammern. Dazu erklärte die Landesvorsitzende der Jungen Union Sachsen-Anhalts, Anna Kreye, unmissverständlich: “Sachsen- Anhalt ist zum größten Teil ländlich geprägt und ist unter den Bundesländern dabei kein Einzelfall.

Anna Kreye - Vorsitzende der Jungen Union Sachsen-Anhalt
Beitrag Fotowettbewerb “Lust auf Landleben”

Auftrag an Bundesregierung: Stärkung des ländlichen Raums

Die Stärkung des ländlichen Raumes ist deshalb auch für uns eine Herzensangelegenheit und notwendig, um unser Land weiterhin zukunftsfähig zu halten”, sie ergänzte noch, “Deutschland darf kein Land der zwei Geschwindigkeiten werden, denn keine Kette ist stärker, als ihr schwächstes Glied.” Die Junge Union Sachsen-Anhalt fordert die Bundesregierung deshalb dazu auf, dafür zu sorgen, dass jedes Dorf erhalten bleibt. Außerdem verlangt sie Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in der Stadt und auf dem Land - mit Nachdruck - vorangetrieben wird.

Hohe Lebensqualität in der Stadt und auf dem Land

Das bedeutet nicht, dass überall Theater und Universitäten entstehen müssen, oder dass das gleiche Mietniveau angestrebt werden soll. Viel mehr bedeutet es, dass gute Perspektiven und eine hohe Lebensqualität sowohl in Stadt als auch auf dem Lande gewährleistet sein muss. Überall sollte der uneingeschränkte Zugang zu guter Bildung, Arbeit, öffentlicher Infrastruktur, schnellem Internet und guter medizinischer Versorgung und Daseinsvorsorge möglich sein.

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