Freitag, 18.05.2012 13:56 Uhr

Das Städel Museum Frankfurt

Verfasser: Pressportmedia-Uwe Marcus Rykov Frankfurt, 22.02.2012, 09:30 Uhr
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Das Städel Museum
Das Städel Museum   Bild: Der Erweiterungsbau des Städel Museums Außenansicht Foto: Norbert Miguletz © Städel Museum, Frankfurt am Main

Frankfurt [ENA] Das Städel Museum wurde 1815 gegründet. Seine Sammlung umfasst 2800 Gemälde und mehr als 100000 Zeichnungen und Druckgrafiken. Die Erweiterung des Städel und der spektakuläre Bau sind 2500 Quadratmeter groß und bis zu acht Meter hoch. Durch die Neugestaltung dringt das Licht von 195

computergesteuerten Oberlichtern, welche eine Kaltgeformte, leicht gewölbte, mehrere Zentimeter dickes Glas Form in die Decke integriert sind in den Raum hinein. Dabei kann der Lichteinfall flexibel reguliert werden. Unter ihnen wird Gegenwartskunst zu sehen sein, unter anderem Werke aus der Foto-Sammlung der DZBank. Depots und Restaurierungswerkstätten schließen sich an die Ausstellungsräume an. Die neue Museumshalle entstand unterirdisch unter dem Garten. Oberhalb präsentiert sich der Garten als mutierter Huegel.Dass sich das Projekt verzögert und und wesentlich teurer geworden ist war abzusehen. Denn Aus dem ursprünglichen Betrag für die Sanierung des Altbaus und die Erweiterung von etwas über 40 Millionen sind jetzt

45 Millionen Euro geworden.Ca. 31 Millionen allein verschling davon der Neubau. In den beiden Altbauflügeln wurden zudem zeitgleich zahlreiche Mängel die noch im Raum standen im Rahmen einer umfassenden Sanierung mitbeseitigt. So entstanden barrierefreie Zugänge und zusätzliche Fluchttreppen. Da sich durch die Aufwendige Sanierung die Eröffnung verzögerte beschloss man das Haus in mehreren Etappen zu präsentieren und so startete Im Ausstellungshaus am 7. Oktober die große Schau „Max Beckmann und Amerika“, die sich erstmals mit dem ursprünglichen „Sehnsuchtsort“ des Malers und seinem späteren Emigrantenschicksal auseinandersetzt. Später dann Am 17. November präsentierte sich der renovierte Gartenflügel im Altbau

mit dem Sammlungsbereich „Moderne“ (1800 bis 1945).Am 15. Dezember öffnet der Sammlungsbereich „Alte Meister“ (1300 bis 1800) im sanierten Mainflügel des Altbaus. Und ab dem 22.Februar 2012 dürfen die Kunstliebhaber erstmals den unterirdischen Raum betreten. Die bauliche Aufgabe dieses Projektes bestand darin, den ursprünglichen Altbau, die Erweiterung aus dem Jahr 1927 und schließlich den unterirdischen Museumsteil zu verbinden. Über eine lange, breite Treppe werden die Besucher nach unten gehen können, ein sozusagen bauliches Gegengewicht zu der Freitreppe die aus dem Erdgeschoss nach oben führt.

Mit der vollständigen Wiedereröffnung wird die älteste und bedeutendste Museumsstiftung Deutschlands in neuem Glanz erstrahlen und ihre Ausstellungsfläche im Sammlungsbereich verdoppelt haben. Mit Neuzugängen in allen Sammlungsbereichen und einer modernisierten Infrastruktur in den Bereichen Gemäldegalerie, Graphische Sammlung so auch in der Buchhandlung und der hauseigenen Städelbibliothek stellt sich das gesamte Konzept den Anforderungen eines modernen Museums.

Treppe zum Erweiterungbau Foto
Blick ins Metzler-Foyer Foto:
Städel Museum, Frankfurt am Ma
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